Die Fußballer des FC Kaunitz hatten am 23. Spieltag zwei Ziele: Erstens Revanche für die bislang einzige Niederlage; und zweitens den nächsten Schritt zur Meisterschaft. Beides ist dem Spitzenreiter mit dem 4:1-Sieg gegen den SC Hicret Bielefeld überzeugend gelungen.
Die Schwarz-Gelben machten vom Anpfiff an ernst und hatten schon nach einer halben Stunde durch Tore von Dennis Hülsebuch und Lukas Krause die Vorentscheidung geschafft. Die beiden auffälligsten Kaunitzer legten bis zur Halbzeitpause noch jeweils einen Treffer nach. „Wir hatten sogar noch Chancen für das fünfte und für das sechste Tor“, berichtete Maik Uffelmann.
Der Kaunitzer Coach hielt sich mit seiner Kritik an der Chancenverwertung aber genauso zurück, wie bei der Bewertung der 2. Halbzeit. „Man hat gesehen, dass meine Spieler die Spannung nicht hoch halten konnten.“ Uffelmann konnte sie allerdings verstehen: „Denn wenn man bedenkt, bei was für Temperaturen wir letzte Woche noch trainiert haben, dann war das ja schon ganz schön heiß.“ Umso eindringlicher warnte der Coach vor verfrühten Titelfeiern: „Noch sind es sieben Spiele, wird sind noch nicht durch.“ Mit 13 Punkten Vorsprung auf Verfolger VfR Wellensiek ist der FCK aber schon ganz schön weit gekommen.

Nachdem der SC Hicret dem designierten Aufsteiger im Hinspiel am Gleisdreieck die einzige Saisonniederlage beibringen konnte, sorgten die Verler im Rückspiel für klare Verhältnisse. „Kaunitz war heute wirklich eine Klasse besser als wir“, berichtete SCH-Trainer Mehmet Ertunc vom chancenlosen Auswärtsauftritt seiner Jungs. Nachdem der SCH in den ersten zwanzig Minuten noch gut mitgehalten hatte, brach Hülsebusch nach zweifelhafter Elfmeterentscheidung mit seinem zwanzigsten Saisontor den Bann (24.). Noch vor der Pause erhöhten Krause (27. und 42.) und erneut Hülsebusch (40.) auf 4:0. In einer etwas besseren zweiten Hälfte gelang dem SCH wenigstens etwas Ergebniskosmetik durch Ilhami Karabas (75.)

Quelle: fupa.net